Amstetten blickt in die Zukunft

Der Gemeinderat hat Ende des Jahres 2020 das Büro Reschl Stadtentwicklung aus Stuttgart mit dem „Gemeindeentwicklungskonzept | AMSTETTEN 2035“ beauftragt. Mit dem Konzept werden die Schwerpunkte der Gemeindeentwicklung für die nächsten 15 Jahre erarbeitet.

Wie Amstetten sich entwickeln soll, wird in den nächsten Monaten nicht nur die Verwaltung und den Gemeinderat beschäftigen: Besonders die Bevölkerung aus allen Ortsteilen ist eingeladen, ihre Ideen für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde einzubringen.

Das Gemeindeentwicklungskonzept entsteht in einem koordinierten Prozess zwischen Gemeinderat, Verwaltung, Planungsbüro und Bürgerschaft. Nach der voraussichtlichen Fertigstellung im Frühjahr 2022 wird es die Verantwortlichen im Rathaus dabei unterstützen, die Entscheidungen an den gesteckten Zielen unserer Gemeinde auszurichten. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern von Amstetten, die Zukunft unserer gesamten Gemeinde zu gestalten“, so Bürgermeister Johannes Raab.

Für die Planung einer erfolgreichen Zukunft steht Anfang des Jahres 2021 zunächst eine sorgfältige Bestandsaufnahme und -Analyse an. Dazu gehört, neben der gemeinsamen Ortsbegehung der Projektverantwortlichen mit Bürgermeister Raab im März, auch eine repräsentative Bürgerbefragung im Frühjahr. Dafür werden Fragebögen an alle Einwohnerinnen und Einwohner über 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in Amstetten verschickt, die online oder per Post ausgefüllt werden können. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger liefert wertvolle Impulse, wohin die Reise in den zentralen Themenfeldern der Gemeindeentwicklung gehen soll.

Die Meinungen und Ideen der Bürgerschaft werden in einem zweiten Schritt ergänzend nach dem Sommer durch verschiedene Dialogformate online und offline eingeholt. „Keine Idee geht verloren!“, verspricht Bianca Eder, Projektleiterin vom Büro Reschl Stadtentwicklung, die den Prozess von Beginn an begleitet. Zu den zentralen Themen des Gemeindeentwicklungskonzepts zählen flächenbezogene und strukturelle Fragen für die Zukunft, aber auch die Identität der Gesamtgemeinde und die Lebensqualität in allen Ortsteilen.

Auf der nachfolgenden Seite, werden wir Sie immer zeitnah über die Entwicklungen informieren.

Ihre Meinung ist gefragt!

Ab April werden die Fragebögen für die repräsentative Bürgerbefragung zum „Gemeindeentwicklungskonzept | AMSTETTEN 2035“ verschickt. Damit startet die erste von zwei Phasen der Bürgerbeteiligung.

Mit dem "Gemeindeentwicklungskonzept | AMSTETTEN 2035“ will die Gemeinde sich in den zentralen kommunalen Handlungsfeldern strategisch ausrichten und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen.  

Das Konzept soll unter Einbezug der Bürgerinnen und Bürger entstehen. Hierzu wird ab April eine repräsentative Bürgerbefragung zu den wichtigen Themen der Gemeindeentwicklung durchgeführt. Die Ergebnisse werden anonym ausgewertet und gehen als wichtige Grundlage in die weitere Erarbeitung des Konzepts ein.

Der Fragebogen wurde vom Büro Reschl Stadtentwicklung aus Stuttgart in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Verwaltung und des Gemeinderats entwickelt. 

Wer wird befragt?

In den kommenden Tagen werden rund 3.500 Fragebögen an alle Einwohnerinnen und Einwohner in Amstetten ab 16 Jahren verschickt. Alle angeschriebenen Personen sind herzlich eingeladen, den ausgefüllten Fragebogen in dem frankierten Rücksendeumschlag an das Planungsbüro zu schicken. Auf jedem Fragebogen ist zudem ein Passwort vermerkt, mit dem alternativ zum Papier-Fragebogen die Online-Version genutzt werden kann. Durch individuelle Passwörter kann das Büro die doppelte Abgabe desselben Fragebogens ausschließen und Manipulation vermeiden. Die Anonymität der Befragung ist gleichzeitig zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Die Schreiben werden automatisch erstellt und alle Adressdaten unmittelbar nach Ende der Befragung gelöscht.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Damit die Ergebnisse der repräsentativen Bürgerbefragung die Stimmung und Meinungen richtig wiedergeben, ist es wichtig, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger teilnehmen. Wichtig ist auch, dass die ausgefüllten Fragebögen fristgerecht beim Büro Reschl Stadtentwicklung eingehen. So liefern die Ergebnisse ein repräsentatives Meinungsbild der Gesamtbevölkerung zu den zentralen Themen der Gemeindeentwicklung. Diese sind „Leben, Wohnen und Arbeiten“, „Infrastruktur, Mobilität und Umwelt“, „Bürgerbeteiligung, Kommunalpolitik und Verwaltung“ und „Gemeindeentwicklung Amstetten 2035“. Das ermittelte Meinungsbild und die genannten Ideen fließen in die weitere Planung ein. Die Gemeindeverwaltung hat zu keinem Zeitpunkt Zugang zu den ausgefüllten Fragebögen und erhält die Ergebnisse lediglich in zusammengefasster Form. Die Ergebnisse der Befragung werden den Bürgerinnen und Bürgern anschließend in einer Veranstaltung vor Ort präsentiert. 

Wie kann ich mich beim Gemeindeentwicklungskonzept | AMSTETTEN 2035 einbringen?

Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig. Wenn Sie in den nächsten Tagen einen Fragebogen in ihrem Briefkasten finden, sind die herzlich gebeten, den Bogen auszufüllen und im beigelegten Rückumschlag an das Büro Reschl Stadtentwicklung zurückzusenden. Wer sich darüber hinaus im Gemeindeentwicklungskonzept einbringen will, hat die Möglichkeit sich im Herbst im Rahmen einer direkten Beteiligung einzubringen. Zu diesem Beteiligungsformat und zur öffentlichen Präsentation der Befragungsergebnisse wird die Gemeindeverwaltung sie rechtzeitig informieren.