Neuigkeiten

GEMEINDE AMSTETTEN
Alb-Donau-Kreis

Öffentliche Bekanntmachung

Auslegungsbeschluss der Einbeziehungssatzung für das Gebiet

„Bolusberg - Flurstück 107/1" in Amstetten, Ortsteil Stubersheim

Der Gemeinderat von Amstetten hat in seiner Sitzung am 18.11.2019 den Entwurf der Einbeziehungssatzung (§ 34 Abs. 4) „Bolusberg - Flurstück 107/1“ in Amstetten, Ortsteil Stubersheim mit Begründung gebilligt und die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB
i. V. m. § 34 beschlossen.

Der Geltungsbereich ist gemäß Aufstellungsbeschluss vom 18.11.2019 im Lageplan des Ingenieurbüros Kolb vom 06.05.2019 festgelegt. 

Im Einzelnen gelten der Entwurf der Einbeziehungssatzung mit Begründung, schriftlichem Teil und der Planzeichnung des Ingenieurbüros Kolb mit dem Datum vom 06.05.2019. 

Bebauungsplan "Bolusberg"

Der Entwurf der Einbeziehungssatzung i. d. F. vom 06.05.2019 einschließlich der Begründung werden

von Dienstag, 07.01.2020 bis einschließlich Freitag, 07.02.2020

im Rathaus der Gemeinde Amstetten, Lonetalstraße 19, 73340 Amstetten

öffentlich ausgelegt.

Die Auslegungsunterlagen können zudem auf der Homepage der Gemeinde Amstetten eingesehen werden.

Während der Auslegungsfrist besteht für jedermann innerhalb der üblichen Öffnungszeiten die Gelegenheit sich über die allgemeine Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung zu unterrichten. Sämtliche Unterlagen können eingesehen werden. Zudem besteht die Möglichkeit  Anregungen schriftlich oder zur Niederschrift vorzubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können. 

Für die durch die Satzung zulässigen Bauvorhaben besteht keine Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß Anlage 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung. Eine Beeinträchtigung der in § 1 Abs. 6 Nr. 7b BauGB genannten Schutzgüter (Schutzgebiete – LSG, NSG, FFH, u. ä.) liegt nicht vor.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Amstetten:
Montag bis Freitag:    Vormittags      von      08:30 bis 12:00 Uhr
Montag:                      Nachmittags   von      14:30 bis 18:00 Uhr
Donnerstag:                Nachmittags   von      14:00 bis 16:00 Uhr

 

Bürgermeisteramt Amstetten, den 18.12.2019

Johannes Raab
Bürgermeister

 

Anmeldung Schornsteinreinigung 1. Quartal 2020

Stubersheim
Dienstag, 07.01.2020: Forststr., Pfarrweg, Bräunisheimer Str., Brunnenstr., Ahornweg,
Mittwoch, 08.01.2020: Lindenstr., Schalkstetter Str., Ziegelwaldstr.,
Donnerstag, 09.01.2020: Schützenstr., Blumenweg., Kantstr., Katzensteige, In den Baumgärten, Am Pfarrgarten, Kaubtal, Sonnenberg, Weinhäldele

Schalkstetten
Donnerstag, 09.01.2020: Weilerstr., Im Bodenfeld, Schillerstr. bis Hnr. 44,
Freitag, 10.01.2020: Schillerstr. ab Hnr. 51, Haustr., Am Landgraben, Binsenstr., Hofstr., Hofstattstr., Talstr., Postr., Untere Wiesen,Keltenplatz,

Bräunisheim
Freitag, 10.01.2020: Dürre Wiese, Wiesenweg, Silcherstr. bis Hnr. 35,
Montag, 13.01.2020: Silcherstr. ab Hnr. 39, Im Gäßle, Wasserstr., Bei der Röße, Hahnenbergweg, Rosengrund,

Hofstett-Emerbuch
Montag, 13.01.2020: Beim Rot, Burgstr., Im Burrach, Neuestr. bis Hnr. 25
Dienstag, 14.01.2020: Neuestr. ab Hnr. 29, Hülenweg, Schweizerstr. Steigacker,

Reutti
Dienstag, 14.01.2020: Ortsstr.,
Mittwoch, 15.01.2020: Radelstetter weg, Hintere Gasse, Gassenäcker, Wannenhof,

Amstetten
Mittwoch, 15.01.2020: Auf dem Aurain, Eichenhang, Buchenweg, Wacholderweg, Schlehenbühl, Holunderweg, Bahnhofstr.,Reuttier Str., Birketweg, Geislinger Str., Mühlweg, Laurentiusweg, Schulweg, Kirchgasse bis Hnr. 5,

Donnerstag, 16.01.2020: Kirchgasse ab Hnr. 7, Gartenstr., Langestr., Spitalstr., Schmidgasse, Nellinger Str., Ofenlocherweg, Alte Gärtnerei, Distelweg, Industriestr., Unter dem Albucher Stich, Hauptstr. bis Hnr. 21,

Freitag, 17.01.2020: Hauptsr. ab Hnr. 43, Neuhauser Str. Alt Ettlenschießer Weg, In der Au, Panoramastr., Am Sandrain, Amselweg, Drosselweg, Starenweg, Lerchenweg, Sperberweg, Meisenweg, Spatzenweg, Schwalbenweg, Staighof.

Wichtige Mitteilungen zum Winterdienst

Nachdem sich zwischenzeitlich der Winter bei uns angekündigt hat, erhalten Sie nachfolgend wichtige Informationen rund um den Winterdienst:
1. Rechtliche Hinweise zur Ausübung des Winterdienstes durch die Gemeinde
Für die Gemeinde besteht aus rechtlicher Sicht eine Räum- und Streupflicht nur an verkehrswichtigen und gefährlichen Stellen, wobei beide Voraussetzungen gleichzeitig erfüllt sein müssen. Als verkehrswichtig im Sinne der Rechtssprechung gelten nur Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen. Als gefährlich gelten die Bereiche, an denen der Kraftfahrer die von der Glätte ausgehende Gefahr nicht ohne weiteres erkennen kann, also insbesondere scharfe, unübersichtliche Kurven und starke Gefällestrecken. Außerhalb der geschlossenen Ortschaften besteht die Streupflicht nur an besonders gefährlichen Stellen, soweit diese ebenfalls verkehrswichtig sind.

Ein Rechtsanspruch auf das Schneeräumen in Wohngebieten oder sonstigen Nebenstraßen besteht nicht. Der Gemeinderat hat hierzu am 17.10.2011 in seiner öffentlichen Sitzung beschlossen, dass künftig Streusalz bzw. Splitt nur noch bei Eisregen, Glätte, sowie an Steilstrecken und im Bereich von öffentlichen Einrichtungen verwendet werden sollen. Es wird zudem um Verständnis gebeten, dass bei geringem Schneefall nicht sofort das Räumfahrzeug durch die Straßen fährt. Bei schneebedeckten Straßen muss sich der Verkehrsteilnehmer entsprechend auf die Witterungsverhältnisse einstellen. Dies beginnt bereits mit dem rechtzeitigen Aufstehen und geht über die notwendige Winterbereifung (evtl. Schneeketten) bis hin zur angemessenen Fahrweise. Ferner wird darauf hingewiesen, dass parkende Fahrzeuge im Straßenbereich den Räumdienst teilweise erheblich behindern und oftmals so einschränken, dass kein Durchkommen möglich ist. Bitte stellen Sie daher nach Möglichkeit das Fahrzeug auf Ihrem Grundstück ab, oder beachten Sie beim Abstellen die notwendige Durchfahrtsmöglichkeit für den Schneepflug.

2. Rechtliche Hinweise zur Ausübung der Räum- und Streupflicht durch Anwohner
Die Räum- und Streupflicht auf Geh- bzw. Fußwegen wurde mit Gemeinderatsbeschluss durch eine Satzung auf die jeweiligen Anlieger übertragen. Hierin ist geregelt, dass bei einseitigen Gehwegen nur die direkten Anlieger verpflichtet sind. Ferner ist die Räumbreite auf ca. 80 cm festgelegt, wobei der geräumte Schnee nicht auf die Straße sondern an der Gehwegaußenseite gehäuft werden sollte. Sofern kein Gehweg vorhanden ist, müssen die Anwohner entlang ihrem Grundstück einen ca. 80 cm breiten Fußweg freiräumen. Bitte unterlassen Sie zudem, den Schnee von ihrem Privatgrundstück (Hofeinfahrt) auf die Straße zu räumen! Dies führt letztlich nur zu weiteren Schneeanhäufungen entlang der Straße und damit auch vor Garagenzufahrten. In der Satzung ist geregelt, dass die Gehwege werktags bis 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 8.30 Uhr geräumt sein müssen, bei Schneefall sind die Räumungen ggf. zu wiederholen. Die Pflicht endet um 20.00 Uhr. Wer seine Winterdienstpflichten nicht ordnungsgemäß ausübt, riskiert die Gefahr, dass Schadens- oder Schmerzensgeldansprüche ihm gegenüber geltend gemacht werden. Hilfsbedürftige und ältere Personen sollten sich bei Nachbarn oder Bekannten um eine Vertretung bemühen.

Bauarbeiten Neubaugebiet „Wasserfall“

Das neue Wohnbaugebiet in Amstetten-Bahnhof macht Fortschritte:

Wie mit der ausführenden Firma vertraglich vereinbart wurde, konnte der erste Bauabschnitt nun rechtzeitig hergestellt werden, so dass die ersten Häuslesbauer bereits ihre Bauanträge beim Ortsbauamt eingereicht haben. In Abhängigkeit von der Witterung soll der zweite Bauabschnitt einschließlich Zufahrt zur Geislinger Straße (K7314) bis spätestens im März/April 2020 fertiggestellt sein. Ferner wird noch ein kombinierter Rad- und Fußweg vom Neubaugebiet über die Bergstraße zur Industriestraße ausgebaut, so dass von dort aus schnell und sicher das Gemeindezentrum mit Kindergarten, Schule und Sporthalle erreicht werden kann.

Der zweite Bauabschnitt ist fertig..
Wie mit der ausführenden Firma vereinbart wurde, konnte der die innere Erschließung des Baugebiets rechtzeitig hergestellt werden, so dass die ersten Häuslesbauer bereits ihre Bauanträge beim Ortsbauamt eingereicht haben. In Abhängigkeit von der Witterung soll die Zufahrt zur Geislinger Straße (K7314)und der Fuß- und Radweg zur Industriestraße bis spätestens im März/April 2020 fertiggestellt sein

Gemeindeverwaltungsverband Lonsee-Amstetten

Öffentliche Bekanntmachung

Auslegungsbeschluss

Öffentliche Auslegung

16. Änderung des Flächennutzungsplanes des
Gemeindeverwaltungsverbandes Lonsee-Amstetten für die Fläche

Ausweisung einer Sonderbaufläche

entsprechend dem Bebauungsplan „Tierhaltungsanlage Sinabronn“

Gemeinde Lonsee, Gemarkung Sinabronn, Alb-Donau-Kreis

Der Gemeindeverwaltungsverband Lonsee-Amstetten hat am 12.11.2019 in öffentlicher Sitzung den Entwurf der 16. Änderung des Flächennutzungsplans gebilligt und beschlossen, diesen Entwurf nach § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch öffentlich auszulegen.

Ziel und Zweck der Planung

Mit der Aufstellung des Bebauungsplans „Tierhaltungsanlage Sinabronn“ sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau einer Tierhaltungsanlage für Junghennen mit den erforderlichen Gebäuden und Einrichtungen auf dem Flurstück Nr. 2480 geschaffen werden. Der Flächennutzungsplan des Gemeindeverwaltungsverbandes Lonsee-Amstetten wird im Parallelverfahren gemäß § 8 Abs. 3 BauGB angepasst. Mit der 16. Änderung des Flächennutzungsplans wird 2,35 ha als sonstige Sonderbaufläche mit der Zweckbestimmung „Tierhaltungsanlagen“ ausgewiesen.

Das Plangebiet befindet sich auf der Gemarkung Halzhausen, zwischen den Siedlungsbereichen von Halzhausen und Sinabronn an der Holzkircher Straße.

Die Fläche der Flächennutzungsplanänderung umfasst die Flurstücke Nr. 2459 (teilweise) und 2480 (teilweise). Die Größe der Fläche beträgt in dieser Abgrenzung ca. 2,35 ha.

Auslegung

Zur Darstellung der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung besteht für jedermann die Möglichkeit, die Planung mit Vertretern der Verwaltung zu erörtern und sich zu der Planung zu äußern.

Der Entwurf der 16. Änderung des Flächennutzungsplans des Gemeindeverwaltungsverbands Lonsee-Amstetten wird mit Begründung vom 12.11.2019 und Umweltbericht vom 23.09.2019 und den nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen und umweltbezogenen Informationen

von Freitag, dem 29.11.2019 bis einschließlich Freitag, dem 10.01.2020,

bei der Gemeindeverwaltung Lonsee, Hindenburgstraße 16, 89173 Lonsee, Bürgerbüro, Zimmer 5, sowie beim Bürgermeisteramt Amstetten, Lonetalstraße 19, 73340 Amstetten, Zimmer 214, während den üblichen Dienststunden öffentlich ausgelegt.

Die auszulegenden Unterlagen sind zusätzlich im Internet unter der Internet-Adresse www.Lonsee.de und im zentralen Internetportal des Landes Baden-Württemberg eingestellt.

Umweltbezogene Informationen

Folgende wesentliche, bereits vorliegende, umweltbezogene Informationen sind verfügbar und werden einschließlich Begründung und Umweltbericht ausgelegt:

a.) Umweltbericht mit Grünordnungsplan vom 23.09.2019

Zur Berücksichtigung der Belange des Umweltschutzes ist für Bauleitpläne nach § 2 Abs. 4 Baugesetzbuch eine Umweltprüfung durchzuführen. In dieser werden die voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen ermittelt und in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet.

Nach § 13 NatSchG sind erhebliche Beeinträchtigungen zu vermeiden und nicht vermeidbare, erhebliche Beeinträchtigungen durch Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen zu kompensieren. Mit der Ausweisung von Bauflächen sind Auswirkungen auf die Schutzgüter in unterschiedlichen Ausprägungen verbunden. Voraussichtlich erhebliche Auswirkungen sind in der Abwägung zu berücksichtigen.

­          Schutzgut landschaftsräumliche Gliederung / Geologie

Das Plangebiet liegt ca. 530 m westlich des Ortsteils Sinabronn in von überwiegend ackerbaulich genutzten Flächen, im Naturraum „Schwäbische Alb“ / „Lonetal-Flächenalb“ und innerhalb des Oberen Massenkalks des Juras.

­          Schutzgut Mensch und Gesundheit

Durch die bestehende Tierhaltung ist von einer zusätzlichen Belastung der Luft durch Gerüche, Ammoniak und Stäube sowie durch Keime und Endotoxine auszugehen.

Im Rahmen des Immissionsschutzgutachtens kann festgestellt werden, dass durch die geplante Tierhaltung keine emissionsbedingten, schädlichen Umwelteinwirkungen, sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigung für die Schutzgüter im Anlagenumfeld durch Gerüche, Ammoniak, Stickstoffeinträge, Stäube oder Keime und Endotoxine zu erwarten sind.

­          Schutzgut Pflanzen, Tiere und biologische Vielfalt

Die geplante Bebauung erfolgt überwiegend im Bereich der Ackerfläche. Im Rahmen der Bebauung ist auch von einem Verlust von Gehölzen, von Ruderalvegetation und von Ackerflächen auszugehen.

Im Rahmen des Immissionsgutachtens konnte festgestellt werden, dass die Staub- und Ammoniakkonzentrationen im Bereich der benachbarten Wälder, der Offenlandbiotope und des FFH-Gebietes zu keinen erheblichen Beeinträchtigungen führen.

Im Rahmen der Eingriffsregelung nach §§ 14-15 BNatSchG und einer artenschutzrechtlichen Prüfung nach § 44 BNatSchG wurden mögliche Auswirkungen auf Arten und Lebensräume untersucht. Das Plangebiet befindet sich außerhalb von ausgewiesenen FFH- und Vogelschutzgebieten. Im Bereich des geplanten Baugebietes kommen keine FFH-Lebensraumtypen vor. Eine unzulässige Schädigung im Sinne des USchadG liegt nicht vor.

Im Rahmen der geplanten Bebauung kann durch die Fällung von Bäumen außerhalb der Vogelbrutzeit die Tötung oder Verletzung von Arten ausgeschlossen werden. Zur Minderung des Verlusts von Fortpflanzungs- und Ruhestätten werden die Gehölze innerhalb des Geltungsbereichs soweit möglich erhalten. Gerodete Gehölze werden durch Neupflanzungen ersetzt. Die geplante Bebauung führt zu einer Beeinträchtigung des Lebensraums der Feldlerche. Zur Vermeidung artenschutzrechtlicher Verbotstatbestände sind Maßnahmen zur Förderung der Feldlerche zu ergreifen.

­          Schutzgut Boden

Die Flächeninanspruchnahme führt zum Verlust von Bodenfunktionen und somit zu erheblichen Umweltauswirkungen. Durch die Vorgaben zur Wiederherstellung von Böden können die Beeinträchtigungen gemindert werden. Die verbleibenden erheblichen Beeinträchtigungen werden durch einen Oberbodenauftrag auf Ackerstandort und durch eine Nutzungsextensivierung auf einem Standort für natürliche Vegetation kompensiert.

­          Schutzgut Wasser

Der Grundwasserkörper wird von keiner schützenden Deckschicht überdeckt. Die Empfindlichkeit des Grundwasserkörpers gegenüber Stoffeinträgen wird somit als hoch eingestuft. Da das Plangebiet auch innerhalb des Wasserschutzgebiets Donauried-Hürbe liegt, wird dem Grundwasserkörper eine hohe Bedeutung zugemessen.

Eine Erhöhung des Oberflächenwasserabflusses sowie eine Minderung der Grundwasserneubildungsrate und somit erhebliche Beeinträchtigungen des Grundwassers können durch die Vorgabe zur Versickerung Niederschlagswasser auf ein unerhebliches Maß gesenkt werden.

­          Schutzgut Klima / Luft

Die Inversionshäufigkeit ist als niedrig zu werten. Die Häufigkeit der sommerlichen Wärmebelastungen befindet sich im mittleren Bereich. Die Kaltluftströme im Gebiet besitzen keinen direkten Siedlungsbezug und sind daher siedlungsklimatisch von untergeordneter Bedeutung. Das Plangebiet selbst ist aufgrund der im Verhältnis zum Kaltluftentstehungsgebiet geringen Fläche für die Kaltluftproduktion von untergeordneter Bedeutung.

Es treten keine erheblichen Umweltauswirkungen ein bzw. es kommt zu keiner erheblichen Verschlechterung der lokalen Klimaverhältnisse.

­          Schutzgut Landschaft und Erholung

Innerhalb des Plangebiets befinden sich keine wertgebenden oder landschaftsbildprägenden Landschaftselemente. Das bestehende Stallgebäude ist gut in die Landschaft eingebunden, aufgrund der Höhe ist dies bei den Silos jedoch nicht möglich. Für die Erholungsnutzung sind die Gebiete westlich von Sinabronn nur von lokaler Bedeutung.

Erhebliche Umweltauswirkungen ergeben sich aufgrund der neuen Bau-körper und ggf. des Verlustes von Baum- und Gehölzen. Durch Pflanz- und Erhaltungsmaßnahmen werden die Auswirkungen auf ein unerhebliches Maß gesenkt.

­          Schutzgut Kultur- und sonstige Sachgüter

Innerhalb des Geltungsbereichs bestehen keine Kultur- oder sonstige Sachgüter.

Sollten sich während der Bauarbeiten archäologische Funde oder Be-funde ergeben, ist umgehend die zuständige Denkmalschutzbehörde zu benachrichtigen.

Es ist nicht von erheblichen Umweltauswirkungen auf Kultur- und sonstige Sachgüter durch das geplante Vorhaben auszugehen.

­          Betroffene Umweltbelange i.S.d. §§ 1 Abs. 6 Nr. 7 a), b), c), d), e), g), i) und 1a BauGB:

Auswirkungen auf Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima und das Wirkungsgefüge zwischen ihnen sowie die Landschaft und die biologische Vielfalt; die Erhaltungsziele und der Schutzzweck der Natura 2000-Gebiete im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes; umweltbezogene Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit sowie die Bevölkerung insgesamt; umweltbezogene Auswirkungen auf Kulturgüter und sonstige Sachgüter; die Vermeidung von Emissionen sowie der sachgerechte Umgang mit Abfällen und Abwässern; die Darstellung von Landschaftsplänen sowie von sonstigen Plänen, insbesondere das Wasser-, Abfall- und Immissionsschutzrechts; die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Belangen des Umweltschutzes nach den Buchstaben a bis b

b.) Umweltbezogene Gutachten, Hinweise und Stellungnahmen

Immissionsschutzrechtliches Gutachten zum geplanten Neubau eines Aufzuchtstalls für Junghennen mit Silos und Mehrzweckhalle im Außenbereich der Gemarkung Halzhausen vom 10.09.2019

­          Betroffene Themenkomplexe:

Tierhaltungsanlage, Immissionsschutz, Luftschadstoffe (Ammoniak (Stickstoff), Geruch, Staub, Keime und Endotoxine), maßgebliche Immissionsorte, Kaltluftströmung, Naturschutzgebiet „Heiden um Lonsee und Amstetten“, Landschaftsschutzgebiet „Lonsee“, FFH-Gebiet, § 30 Biotope, Waldflächen

­          Betroffene Umweltbelange i.S.d. §§ 1 Abs. 6 Nr. 7 a), b), c), e), f), g) BauGB:

Auswirkungen auf Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima und das Wirkungsgefüge zwischen ihnen sowie die Landschaft und die biologische Vielfalt; die Erhaltungsziele und der Schutzzweck der Natura 2000-Gebiete im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes; umweltbezogene Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit sowie die Bevölkerung insgesamt; die Vermeidung von Emissionen sowie der sachgerechte Umgang mit Abfällen und Abwässern; die Nutzung erneuerbarer Energien sowie die sparsame und effiziente Nutzung von Energie; die Darstellung von Landschaftsplänen sowie von sonstigen Plänen, insbesondere das Wasser-, Abfall- und Immissionsschutzrechts

Stellungnahmen des Landratsamts Alb-Donau-Kreis – Fachdienst 20 –, Schillerstraße 30, 89077 Ulm, vom 27.06.2018

­          Betroffene Themenkomplexe:

Oberboden, Immissionsschutz, Naturschutz, Wasserschutzgebiet, Ausgleichsmaßnahmen, Gewerbegebiet „In der Breite“

­          Betroffene Umweltbelange i.S.d. §§ 1 Abs. 6 Nr. 7 a), b), c), d), e) und 1a BauGB:

Auswirkungen auf Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima und das Wirkungsgefüge zwischen ihnen sowie die Landschaft und die biologische Vielfalt; die Erhaltungsziele und der Schutzzweck der Natura 2000-Gebiete im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes; umweltbezogene Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit sowie die Bevölkerung insgesamt; umweltbezogene Auswirkungen auf Kulturgüter und sonstige Sachgüter; die Vermeidung von Emissionen sowie der sachgerechte Umgang mit Abfällen und Abwässern

Stellungnahmen des Regierungspräsidium Tübingen – Referat 21 –, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, vom 09.04.2018

­          Betroffene Themenkomplexe:

Immissionsschutz, Quellstärke, maßgebliche Immissionsorte, Gewerbegebiet „In der Breite“, Vor- und Zusatzbelastung, Geruchsimmissionen, Keim- und Endotoxinemissionen, Naturschutz, Feldlerche, Naturschutzgebiet „Heiden um Lonsee und Amstetten“, FFH-Gebiet

­          Betroffene Umweltbelange i.S.d. §§ 1 Abs. 6 Nr. 7 a), b), c), e) BauGB:

Auswirkungen auf Tiere, Pflanzen, Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima und das Wirkungsgefüge zwischen ihnen sowie die Landschaft und die biologische Vielfalt; die Erhaltungsziele und der Schutzzweck der Natura 2000-Gebiete im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes; umweltbezogene Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit sowie die Bevölkerung insgesamt; die Vermeidung von Emissionen sowie der sachgerechte Umgang mit Abfällen und Abwässern

Folgende Regelwerke, auf die in den textlichen Festsetzungen des Bebauungsplans verwiesen werden, werden an gleicher Stelle zur Einsichtnahme bereitgehalten:

­          Geruchsimmissions-Richtlinie (GIRL)

­          Leitfaden zur Ermittlung und Bewertung von Stickstoffeinträgen der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz (LAI Leitfaden)

­          Richtlinie für die Anlage von Straßen – Landschaftspflege Abschnitt 4: Schutz von Bäumen, Vegetationsbeständen und Tieren bei Baumaßnahmen (RAS-LP 4)

­          Verordnung des Landratsamts Alb-Donau-Kreis über das Landschaftsschutzgebiet „Lonsee“ vom 30. März 1998

Jedermann kann während der angegebenen Auslegungsfrist, bis einschließlich
10.01.2020, Stellungnahmen mündlich zur Niederschrift während den Dienststunden bei der Gemeindeverwaltung Lonsee oder dem Bürgermeisteramt Amstetten (Anschriften siehe oben) vorbringen oder schriftlich an die Gemeindeverwaltung Lonsee oder das Bürgermeisteramt Amstetten richten. Bei schriftlich vorgebrachten Stellungnahmen sollte die volle Anschrift der Beteiligten angegeben werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Flächennutzungsplan unberücksichtigt bleiben können.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz gemäß § 7 Abs. 3 S. 1 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Umweltbericht Tierhaltung Sinabronn
Bewertungsrahmen
Bilanz
Erläuterungsbericht
Bestandsplan
Maßnahmenplan

Flächennutzungsplan Änderung
Begründung
Änderung Entwurf
Stellungnahme

Gutachten Schmid

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Lonsee:

Montag bis Freitag:     08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Mittwoch:                     13:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Donnerstag:                13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Öffnungszeiten Bürgermeisteramt Amstetten:

Montag bis Freitag:     08:30 Uhr bis 12:00 Uhr
Montag:                       14:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag:                14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Lonsee, den 21.11.2019

Johannes Raab

Verbandsvorsitzender


 



 

Gemeindewald

Ab sofort können wieder Brennholz, Hackholz, Nutzholz und Flächenlose aus dem Gemeindewald bestellt werden. Förster Angerbauer ist unter folgender Telefonnummer zu erreichen: 0173/3223504.

Fertigstellung der Um- und Anbauarbeiten an der Gemeinschaftsschule Lonetal

Unsere Gemeinschaftsschule beschäftigt viele Amstetter bereits seit geraumer Zeit. Nach langer Diskussion, wurde dann in den Sommerferien 2017 mit den An- und Umbau der Lonetalschule begonnen. Das Projekt war aufgrund seiner Größe und seiner Beschaffenheit, Sanierung im Bestand, nicht ganz einfach und erforderte vom Gemeinderat und auch von der Gemeindeverwaltung große Kraftanstrengungen. Letzten Donnerstag, dem 31. Oktober 2019, konnte nun, nach gut zwei Jahren Bauzeit, das Projekt durch die Bauabnahme durch das Landratsamt Alb-Donau-Kreis baurechtlich abgeschlossen werden. So wird zurzeit die Containerschule wieder abbauen und die Schüler konnten diesen Montag, pünktlich zum Ende der Herbstferien, beschult werden.

Da der Stellenwert der Bildung künftig noch einen wichtigeren Platz einnehmen wird, haben wir in Amstetten jetzt die Weichen richtig gestellt. Der An- und Umbau ist auch als Zeichen des Respektes für die künftige Generation zu verstehen. Zurzeit arbeiten wir gemeinsam noch eine Digitalisierungsstrategie für unsere Schulen aus (gemeinsam mit der Gemeinde Lonsee, also insgesamt 4 Grundschulen und eine Gemeinschaftsschule, mit zwei Standorten), wir müssen uns deshalb nicht vor der Zukunft fürchten. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen beteiligten Firmen, beim beauftragen Architekturbüro  unseren Gemeindebauhof und meinen Mitarbeitern bedanken, die die Realisierung ermöglichte. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die Kinder und Jugendliche viel Freude und Spaß beim Lernen haben werden.