Bauarbeiten für Radweg Reutti

Bereits schon im Oktober 2019 wurde der erste Bauabschnitt vom Wanderparkplatz Lehrhau durch den Wald mit einem Bitumenspritzbelag hergestellt. Zwischenzeitlich wurde nun mit den Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt begonnen, so dass bis spätestens Ende April 2020 die mit LEADER-Mitteln geförderte Baumaßnahme komplett fertiggestellt sein soll. Noch im vergangenen Jahr hatte der Gemeinderat die Fa. Eckle aus Langenau als günstigste Bieterin mit den Bauarbeiten für den zweiten Abschnitt beauftragt, so dass dadurch eine verkehrssichere Anbindung des Radweges an das vorhandene Wegenetz nahe der Fa. Heidelberg Manufacturing GmbH erfolgen kann.

Schuleinweihungsfeier am 7. Februar 2020

Am letzten Freitag fand die Einweihungsfeier unserer Gemeinschaftsschule Lonetal statt. Der Schulleitung als auch dem Schulträger war es an diesem Tag wichtig, dass das Programm maßgebend durch die Schülerschaft organisiert wird. Begonnen wurde die Veranstaltung durch einen Flashmob, vorgetragen durch die Schüler/innen der Klassen 5-10, die den „Schulrap“ vortrugen.

Die Moderation des kurzweiligen nachmittags übernahmen kompetent und sympathisch die beiden Schülersprecherinnen Chiara Kirschbaum und Antonia Lorenz.

Die Zeit zwischen den Grußworten und Redebeiträgen wurde musikalisch von den SchülerInnen der Grundschule und der Bläserklasse aufgewertet.

Dass eine Schuleinweihung alles andere als eine normale Veranstaltung ist, bewies insbesondere die Vielzahl an hochkarätigen Gästen.

Den Anfang machte am Freitag unser Ulmer Wahlkreisabgeordneter Alexander Kulitz von der FDP. Er umschrieb die Schule als Grundstein für die Zukunft unserer Kinder. Die Schule sei Ort, an dem die Kinder die meiste Zeit ihres Tages verbringen, lernen und auch Freundschaften schließen. Ronja Kemmer, unsere direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete stellte fest, dass das Geld „in Kinder und damit in die Zukunft bestens investiert ist“.

Da Bildung bei uns in der Bundesrepublik Ländersache ist, durfte natürlich auch der Vortrag unseres direkt gewählten Landtagsabgeordneten Manuel Hagel (CDU) nicht fehlen. Herr Hagel stellte den Bezug zwischen Amstetten und dem Ergebnis einer Studie her, wonach die starke Wirtschaftskraft zwischen Ulm und Bodensee auf den Fleiß, die Schaffenskraft sowie die Lebenshaltung der dort lebenden Bevölkerung zurückzuführen sei. Wie er richtigerweise feststellte, könne es sich hierbei nur um das Lonetal handeln. In dem sehr launigen und humorvollen Grußwort stellte er am Ende noch fest, dass heute ein „Supertag“ für das Lonetal und Amstetten sei.

Das beauftragte Architekturbüro Gaus, mit Sitz in Göppingen, lobte den Mut und die Entscheidungskraft des Gemeinderates und der Verwaltung. Eine Sanierung sei immer schwierig vorauszuplanen. Auch habe man während der Baumaßnahme einige Herausforderungen angehen müssen. Die Bauverzögerung führte er unter anderem auf die schwierige Konjunktur (der „Bauboom“, während der Baumaßnahme) und unglücklichen Umständen, wie die Insolvenz einer beauftragten Fachfirma zurück. Da die Schüler bereits die Schule für sich „erobert“ haben, übergab er an unsere Rektorin Petra Tatic und Bürgermeister Johannes Raab symbolisch einen Schlüssel aus Hefeteig.

Herr Raab ging in seiner Rede auf die schwierigen Umstände des Baues ein. Fünf Jahre zwischen den ersten Beschlüssen und der Fertigstellung zeigen die Größe dieses Projektes auf. Für Raab, der kein Freund von Superlativen ist, sei die Schule ein Generationenprojekt. Die Umstände der Sanierung und der Zeitpunkt seien für die Gemeinde schwierig gewesen. Nur dem großartigen Einsatz der damaligen Stellvertreter Heinrich Schmohl und Werner Meyer, gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Verwaltung, sei es zu verdanken, dass die Gemeinde keinen Schiffbruch erleiden musste. Als kleine Geste der Wertschätzung überreichte er deshalb noch an Frau Meyer einen Blumenstrauß und für Herr Meyer eine Flasche Wein. Da Herr Schmohl leider verhindert war, wird die Überreichung für ihn zu gegebener Zeit nachgeholt.

Die Einbindung der Betroffenen ist für den Bürgermeister eines seiner zentralen Anliegen. Deshalb ging er noch auf das Schülerforum ein, welches einige Wünsche der Schülerinnen in den Bau miteinfließen lassen hatte. Leider sei dies zu spät einberufen worden und nicht bereits im Vorfeld der Maßnahme. Als Lehre daraus, sei unter anderem in Amstetten der Kinder- und Jugendrat gegründet worden. Wenn man sich heute das fertige Gebäude anschaue, kann die Amstetter Bürgerschaft stolz auf die Gemeinschaftsschule Lonetal sein. Bisher zeichnete sich die Schule durch ihr überragendes Lehrerkollegium aus, künftig auch durch ihre zeitgemäße Ausstattung.

Unseren Schülerinnen muss es für die Zukunft auch nicht bange sein, da zurzeit beide Schulträgergemeinden Amstetten und Lonsee eine gemeinsame digitale Strategie erarbeiten. „Was Lonsee gut tut, tut Amstetten gut und was Amstetten gut tut, tut Lonsee schon zweimal gut“, fasste Herr Raab die Situation zusammen.

Die Rektorin der GMS Lonetal Frau Petra Tatic wies auf die stete Veränderung der Gesellschaft hin und darauf, dass die Schule auf diese gesellschaftlichen Entwicklungen reagieren müsse – die Digitalisierung ist da nur ein zentrales Thema. Schließlich müssen unsere SchülerInnen ihren Platz in der globalen Welt finden und ihre Chancen erkennen und nutzen können. Das Rad der Zeit dreht sich weiter und sollte nicht zum Stillstand kommen. „Das Leben ist wie Fahrradfahren, um die Balance zu halten, musst du in Bewegung bleiben!“ Mit diesem Zitat von Albert Einstein untermauerte Frau Tatic die Notwendigkeit von Investitionen in das Schulwesen und bedankte sich gleichzeitig für die Bereitschaft der Gemeinde Amstetten in die GMS Lonetal zu investieren.

In einer Projektwoche Anfang April können die SchülerInnen dann ihr neues Schulhaus erobern und die gesammelten Ideen aus den Schülerforen umsetzen. Ein Projekt dreht sich – wie könnte es anders sein – um Räder. Die Grundschulkinder werden Fahrradreifen für einen Skulpturenpark im Außenbereich gestalten. Mit diesem Projekt möchte die Schule aber auch eine Brücke zur Gemeinde Amstetten schlagen und alle Vereine, Kindergärten, usw. einladen, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Mit dieser Einladung wurde stellvertretend für die Gemeinde Herrn Bürgermeister Raab ein goldenes Rad für das Rathaus überreicht. Das vom Rathaus gestaltete Rad könne ja dann mit allen anderen Rädern an dem geplanten Sommerfest der Schule am 18. Juli 2020 feierlich installiert werden, so Frau Rektorin Tatic. An diesem Sommerfest steht das Haus dann der Gemeinde offen und alle sind herzlich dazu eingeladen.

Impressionen der Schuleinweihung

Stellenausschreibung Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf

Stellenausschreibung 

Gemeinde unterstützt Streuobstwiesenbesitzer beim Erhalt der seltengewordenen Baumbestände

Der Erhalt alter Streuobstbestände im Gemeindegebiet ist der Gemeinde Amstetten ein besonderes Anliegen. Der Gemeinderat hat aus diesem Grund bereits zum Jahresbeginn im Rahmen der Klausurtagung beschlossen, dass Besitzer alter Obstbaumwiesen für Nachpflanzungen eine finanzielle Unterstützung erhalten sollen. Die Gemeinde fördert demnach die Nachpflanzung von Obsthochstämmen in bestehenden privaten Streuobstwiesen im Außenbereich. Übernommen werden die Kosten für bewährte Apfel-, Birnen- und Zwetschgensorten, jeweils Einzelbäume inkl. Stützpfahl und Verbiss-Schutz.

Nähere Auskünfte hierzu erteilt Frau Peters (Tel. 07331/3006-61 jeweils Do. und Fr. von 8.30 – 12.00 Uhr) oder miriam.peters@amstetten.de

Hier finden sie den Antrag auf Streuobstförderung

 

Wichtige Mitteilungen zum Winterdienst

Nachdem sich zwischenzeitlich der Winter bei uns angekündigt hat, erhalten Sie nachfolgend wichtige Informationen rund um den Winterdienst:
1. Rechtliche Hinweise zur Ausübung des Winterdienstes durch die Gemeinde
Für die Gemeinde besteht aus rechtlicher Sicht eine Räum- und Streupflicht nur an verkehrswichtigen und gefährlichen Stellen, wobei beide Voraussetzungen gleichzeitig erfüllt sein müssen. Als verkehrswichtig im Sinne der Rechtssprechung gelten nur Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen. Als gefährlich gelten die Bereiche, an denen der Kraftfahrer die von der Glätte ausgehende Gefahr nicht ohne weiteres erkennen kann, also insbesondere scharfe, unübersichtliche Kurven und starke Gefällestrecken. Außerhalb der geschlossenen Ortschaften besteht die Streupflicht nur an besonders gefährlichen Stellen, soweit diese ebenfalls verkehrswichtig sind.

Ein Rechtsanspruch auf das Schneeräumen in Wohngebieten oder sonstigen Nebenstraßen besteht nicht. Der Gemeinderat hat hierzu am 17.10.2011 in seiner öffentlichen Sitzung beschlossen, dass künftig Streusalz bzw. Splitt nur noch bei Eisregen, Glätte, sowie an Steilstrecken und im Bereich von öffentlichen Einrichtungen verwendet werden sollen. Es wird zudem um Verständnis gebeten, dass bei geringem Schneefall nicht sofort das Räumfahrzeug durch die Straßen fährt. Bei schneebedeckten Straßen muss sich der Verkehrsteilnehmer entsprechend auf die Witterungsverhältnisse einstellen. Dies beginnt bereits mit dem rechtzeitigen Aufstehen und geht über die notwendige Winterbereifung (evtl. Schneeketten) bis hin zur angemessenen Fahrweise. Ferner wird darauf hingewiesen, dass parkende Fahrzeuge im Straßenbereich den Räumdienst teilweise erheblich behindern und oftmals so einschränken, dass kein Durchkommen möglich ist. Bitte stellen Sie daher nach Möglichkeit das Fahrzeug auf Ihrem Grundstück ab, oder beachten Sie beim Abstellen die notwendige Durchfahrtsmöglichkeit für den Schneepflug.

2. Rechtliche Hinweise zur Ausübung der Räum- und Streupflicht durch Anwohner
Die Räum- und Streupflicht auf Geh- bzw. Fußwegen wurde mit Gemeinderatsbeschluss durch eine Satzung auf die jeweiligen Anlieger übertragen. Hierin ist geregelt, dass bei einseitigen Gehwegen nur die direkten Anlieger verpflichtet sind. Ferner ist die Räumbreite auf ca. 80 cm festgelegt, wobei der geräumte Schnee nicht auf die Straße sondern an der Gehwegaußenseite gehäuft werden sollte. Sofern kein Gehweg vorhanden ist, müssen die Anwohner entlang ihrem Grundstück einen ca. 80 cm breiten Fußweg freiräumen. Bitte unterlassen Sie zudem, den Schnee von ihrem Privatgrundstück (Hofeinfahrt) auf die Straße zu räumen! Dies führt letztlich nur zu weiteren Schneeanhäufungen entlang der Straße und damit auch vor Garagenzufahrten. In der Satzung ist geregelt, dass die Gehwege werktags bis 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 8.30 Uhr geräumt sein müssen, bei Schneefall sind die Räumungen ggf. zu wiederholen. Die Pflicht endet um 20.00 Uhr. Wer seine Winterdienstpflichten nicht ordnungsgemäß ausübt, riskiert die Gefahr, dass Schadens- oder Schmerzensgeldansprüche ihm gegenüber geltend gemacht werden. Hilfsbedürftige und ältere Personen sollten sich bei Nachbarn oder Bekannten um eine Vertretung bemühen.

Bauarbeiten Neubaugebiet „Wasserfall“

Das neue Wohnbaugebiet in Amstetten-Bahnhof macht Fortschritte:

Wie mit der ausführenden Firma vertraglich vereinbart wurde, konnte der erste Bauabschnitt nun rechtzeitig hergestellt werden, so dass die ersten Häuslesbauer bereits ihre Bauanträge beim Ortsbauamt eingereicht haben. In Abhängigkeit von der Witterung soll der zweite Bauabschnitt einschließlich Zufahrt zur Geislinger Straße (K7314) bis spätestens im März/April 2020 fertiggestellt sein. Ferner wird noch ein kombinierter Rad- und Fußweg vom Neubaugebiet über die Bergstraße zur Industriestraße ausgebaut, so dass von dort aus schnell und sicher das Gemeindezentrum mit Kindergarten, Schule und Sporthalle erreicht werden kann.

Der zweite Bauabschnitt ist fertig..
Wie mit der ausführenden Firma vereinbart wurde, konnte der die innere Erschließung des Baugebiets rechtzeitig hergestellt werden, so dass die ersten Häuslesbauer bereits ihre Bauanträge beim Ortsbauamt eingereicht haben. In Abhängigkeit von der Witterung soll die Zufahrt zur Geislinger Straße (K7314)und der Fuß- und Radweg zur Industriestraße bis spätestens im März/April 2020 fertiggestellt sein