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Der Bau der Geislinger Steige - eine technische Meisterleistung

 

Bereits seit dem Mittelalter verlief eine alte Heer- und Handesstraße vom Filstal nach Ulm, freilich ohne nennenswerte Auswirkungen auf Amstetten zu haben. Dies änderte sich jedoch 1850 durch die Inbetriebnahme der Geislinger Steige: Nach den Plänen von Oberbaurat Etzel und dem aus Geislingen stammenden Ingenieur Michael Knoll entstand zwischen Geislingen und Amstetten eine Trasse, die auf einer Strecke von 5,6 km einen Höhenunterschied von 112 m mit ein Steigungsverhältnis von maximal 1:44,5.überwindet  Das stellt für die damalige Zeit eine technische Meisterleistung dar.

 

Auch heute hat die Geislinger Steige nach über 150 Jahrn noch nichts von ihrer Faszination verloren. Wie einst werden die schweren Güterzüge ab Geislingen-West bis Amstetten hinauf geschoben. Nicht nur für Fotografen ergeben sich herrliche Ansichten. Wo sonst kann man fast alle Fahrzeuge - einschließlich des französischen TGV! -  in langsamer Fahrt vor einer einmaligen Kulisse bestaunen und fotografieren.

 

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