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Verkehrsgeographisch lag das Dorf Amstetten etwas abseits der alten Reichsstraße, die seit dem Mittelalter den Fernhandel von Venedig in die Niederlande vermittelte. Umso einschneidender war für die neuere Entwicklung der Bau der Eisenbahn (1850). Vor allem der Albaufstieg über die Geislinger Steige, eine technische Meisterleistung ihrer Zeit, hatte nachhaltige Folgen für den Ort. Amstetten erhielt einen Bahnhof, der zur Keimzelle eines neuen Ortsteils wurde; denn im Gefolge der Eisenbahn siedelten sich namhafte Industriebetriebe und zahlreiche Arbeitskräfte an.     

 

Bis heute hat der Ortsteil Bahnhof das alte Dorf von der Einwohnerzahl her weit überflügelt. Ausgedehnte Neubaugebiete mit einer vielfältigen Infrastruktur sind neben einem reichhaltigen kulturellen Angebot und einem regen Vereinsleben vielen Menschen zur liebenswerten Heimat geworden. Im Ortsteil Bahnhof befindet sich das Rathaus (1990), die Aurainschule (1978) mit der Aurainhalle (1982) sowie die evangelische Friedenskirche (1966) und die katholische Erlöserkirche (1966).

 

Die Gemeindereform der Jahre 1972 bis 1975 führte zum Zusammenschluss der Gemeinden Amstetten, Bräunisheim, Hofstett-Emerbuch, Reutti, Schalkstetten und Stubersheim.

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